UMTS-Lizenzen: Überraschung in Schweden

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Von den vier UMTS-Lizenzen, welche in Schweden aufgrund eines Schönheitswettbewerbs vergeben wurden, geht keine an die ehemalige Monopolistin Telia. Vom Entscheid der schwedischen Post- und Telekommunikationsbehörde, welche die Lizenzen vergab, zeigte man sich reihum überrascht. Kaum jemand hatte gezweifelt, dass eine der Lizenzen an Telia gehen würde. Den Zuschlag erhielten schliesslich die Netcom-Tochter Tele 2, Europolitan, bei welcher Vodafone mit im Boot ist, Orange und die HI3G Gruppe, ein Konsortium von verschiedenen Investoren. Grund für die Nichtberücksichtigung der Telia soll gewesen sein, dass ein solides technisches Konzept auch für dünn besiedelte Landesteile gefehlt habe. Dies sei aber eine Voraussetzung gewesen. Keine Überraschung bei der Vergabe von UMTS-Lizenzen gab es im wichtigen Mobil-Markt Südkorea, wo mit der staatlichen Korea Telecom und SK Telecom zwei Favoriten das Rennen machten. Hier wurden die Unternehmen aufgrund ihrer Finanzkraft und der eingereichten Geschäftspläne ausgewählt.