Unternehmen trimmen ihre IT für Cloud und Big Data
Unternehmen setzen dieses Jahr auf die Cloud und Big Data, um unternehmerisch zu wachsen. Big Data wird dabei häufiger in Schwellenländern eingesetzt als in den Industrienationen.
IT ist ein Motor für das Umsatzwachstum von Unternehmen, zumindest im EMEA-Raum. Das ist das Ergebnis der "IT Transformation"-Studie von Vanson Bourne, durchgeführt im Auftrag von Speicherhersteller EMC. Hierfür befragten die Autoren der Untersuchung über 6600 IT-Entscheider aus 22 Ländern im EMEA-Raum nach ihren diesjährigen geschäftlichen Prioritäten.
Natürlich wollten alle Befragten, dass ihre Unternehmen wachsen. Die Marktforscher finden es spannend, dass die Firmen hierfür ihre IT-Infrastruktur angepasst hätten, um sich besser an Veränderungen am Markt anzupassen. Die Mehrheit der Befragten, 59 Prozent, glaubt, dass sich die Anforderungen an IT im Verlauf der nächsten Monate ändern wird. Die Veränderungen erwarten die Studienteilnehmer vom Cloud Computing von Big Data. Bis in drei Jahren werde die klassische IT durch Cloud-Infrastrukturen abgelöst sein, schätzen die Befragten.
Vier von fünf in der EMEA-Region befragten Unternehmen sehen ihre IT-Mitarbeiter für die Veränderungen gerüstet. Big-Data-Anwendungen werden von Unternehmen in Schwellenländern etwas häufiger genutzt als von Unternehmen in hochentwickelten Industriestaaten. In den Schwellenländern nutzen 23 Prozent der befragten Unternehmen Big Data, während in den Industrienationen 18 Prozent Big Data für ihre Geschäfte einsetzen.
Die Unternehmen in EMEA sorgen sich um die Sicherheit und um Data Governance. Das gilt für 78 Prozent der befragten Unternehmen in aufstrebenden Märkten und für 75 Prozent de befragten Unternehmen in entwickelten Ländern. Die Autoren gehen davon aus, dass Sicherheit und Governance zusätzlich an Bedeutung gewinnen werden, wenn die Unternehmen den Wert ihrer Unternehmensdaten für sich entdecken.
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