US-Internetnutzer geben mehr für Online-Content aus
US-Internetnutzer gaben im Jahr 2003 1,56 Milliarden Dollar für digitale Inhalte aus, 19 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 89 Prozent des gesamten Online-Umsatzes wurde über Abo-Modelle generiert. Der durchschnittliche Preis für eine Jahresmitgliedschaft sank dabei von 49,69 auf 48,65 Dollar. Gemäss der gestern in New York vorgestellten Studie des Branchenverbandes Online Publishers Association und des Marktforschungsunternehmens ComScore flossen 449,5 Millionen US-Dollar der Gesamtausgaben in den Bereich Kontakt und Dating (Mitgliedsgebühren für Kontaktplattformen, Online-Communities und ähnliches). An zweiter Stelle liegen Börsendienste und Provisionen für Online-Broker, wofür 334 Millionen US-Dollar ausgegeben wurden. Weniger Geld als 2002 floss im vergangenen Jahr in die Bereiche Entertainment und Lifestyle, nämlich nur 214 Millionen gegenüber 227,5 Millionen Dollar, was allerdings an Mängeln in der Untersuchungsmethode liege, wie die Verleger der Studie einräumen. So flossen Umsätze, die nicht über den Browser generiert werden, wie etwa bei Apples iTunes Music Store, nicht in das Ergebnis ein.
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