Unternehmen geben 2026 über 2,5 Billionen US-Dollar für KI aus
Die weltweiten Ausgaben für künstliche Intelligenz befinden sich auf einem steilen Wachstumskurs. Gartner prognostiziert, dass Unternehmen 2026 insgesamt rund 2,59 Billionen US-Dollar in KI stecken werden. Damit steigen die Ausgaben um 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Rund um den Globus tätigen Unternehmen derzeit hohe Investitionen in KI-Systeme. Während 2025 rund 1,76 Billionen US-Dollar für KI ausgegeben wurden, prognostiziert Gartner für 2026 KI-Ausgaben von etwa 2,59 Billionen. Das entspricht einer Zunahme um 47 Prozent - 3 Prozentpunkte mehr, als der Marktforscher zu Jahresbeginn vorausgesagt hatte.
Den Grossteil dieser Summen geben aktuell KI-Unternehmen und Hyperscaler aus, wie Gartner mitteilt. Doch das dürfte sich bald ändern: 2026 sei das Jahr, in dem auch kleinere Unternehmen vermehrt KI-Initiativen starten würden. "CIOs stehen vor der Herausforderung, den Nutzen von KI-Investitionen nachzuweisen und greifbare Geschäftsergebnisse zu erzielen", sagt John-David Lovelock, Analyst und Forschungsleiter bei Gartner. "Die Abstimmung von KI-Initiativen auf strategische Geschäftsziele ist der entscheidende Schritt zum Erfolg."
KI-Infrastruktur ist laut Mitteilung der Bereich mit den höchsten erwarteten Ausgaben, nämlich rund 1,43 Billionen Dollar. Mit deutlichem Abstand folgen die Ausgaben für KI-Dienstleistungen mit voraussichtlich etwa 586 Milliarden Dollar sowie jene für KI-Software mit rund 453 Milliarden. Für alle anderen Bereiche prognostiziert Gartner nochmals viel tiefere Ausgaben im ein- bis zweistelligen Milliardenbereich.
"Die Ausgaben für KI-optimierte Server werden sich in den nächsten fünf Jahren verdreifachen und damit zum größten Teilsegment werden, da Cloud-Dienstleister ihre Kapazitäten ausbauen", sagt Lovelock. "So wollen sie den durch GenAI-Modelle und agentische Workflows entstehenden Arbeitslasten gerecht werden."
Auch in der Schweiz wird aufgrund von KI viel in Rechenzentren investiert. Wie diese nachhaltig arbeiten können, haben Netzmedien kürzlich in einem Webinar gezeigt. Lesen Sie hier den Bericht dazu.
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