US-Wahldebakel: Ruf nach E-Voting wird lauter
Das derzeitige Gezank um die US-Präsidentschaftswahlen hat auch die Diskussion ums E-Voting neu entfacht. Bislang wurden gegenüber Online-Abstimmungen immer wieder Sicherheitsbedenken vorgebracht. Nach den jüngsten Ereignissen in Florida ist für John Pavlik, Direktor des Neue Medien Zentrums der Columbia University klar: Es ist nicht so, dass wir mit E-Voting ein sicheres System mit einem unsicheren ersezten. Im Gegenteil, wir erhalten die Chance, ein besseres System aufzubauen. Anderer Meinung ist man beim AT&T Labs-Research in New Jersey: Es sei kein Problem, ein Virus zu schreiben, das sämtliche Computer lahmlege oder gar falsche Resultate provoziere, meinte Lorrie Cranor. Eher vorstellbar seien deshalb digitale Wahlsysteme, wo die Stimmbürger ihre Stimme vor Ort in einen Computer eingeben. Damit würde sich zumindest die Steinzeitmethode der Handnachzählung erübrigen. Was sich ja in einem Hightech-Land wie der USA mehr als geziemt.
Die Lösung heisst Corn-i
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