US-Wettbewerbshüter nehmen Google ins Visier
Google hat am Freitag einen Bericht des Insider-Blogs "Search Engine Land" bestätigt, laut dem Greg Abbott, Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaats Texas, ein Kartellverfahren gegen den Suchanbieter eingeleitet hat.
Dabei geht es um die angebliche Manipulation von Suchergebnissen. Bereits seit Juli prüfe die Behörde Googles Geschäftspraktiken bei der Berechnung von Such-Rankings bestimmter Web-Adressen.
Zu den Unternehmen, die sich über die Geschäftspraktiken von Google beschwert haben, gehören unter anderem Foundem, Tradecomet und Mytriggers. Sie werfen Google vor, dass durch die Manipulation der Suchranglisten ihre Wettbewerbsfähigkeit verschlechert wurde. Denn der Rang eines Unternehmens bei der Google-Suche, kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden: Je höher ein Anbieter aufgelistet wird, desto mehr Besucher verbucht er auf seiner Internetseite. Zu der Untersuchung erklärte Google, dass es nicht verwunderlich sei, dass die Geschäftspraktiken eines wachsenden Unternehmens auch stärker unter die Lupe genommen würden.
Seit Anfang 2010 läuft eine ähnliche Untersuchung auch bei der EU-Kommission. Dort hat unter anderem ebenfalls Foundem einen Beschwerde wegen verfälschter Suchergebnisse eingereicht.
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