US-Wettbewerbskommission untersucht auch Microsoft und Yahoo wegen Online-Marketing-Zukäufe
Nach Google untersucht die US-Wettbewerbskommission auch Microsoft und Yahoo wegen ihrer Zukäufe von Online-Marketing-Firmen. Dies sagten mit den Abschlüssen vertraute Anwälte dem Wall Street Journal.
Im Visier der Behörden steht Microsofts Gebot für Aquantive über 6 Milliarden US-Dollar und die 680 Millionen-US-Dollar-Übernahme der verbliebenen 80 Prozent von Right Media durch Yahoo.
Ende Mai hat die FTC eine Voruntersuchung zu Googles Übernahme der Onlinewerbefirma Doubleclick für 3,1 Milliarden US-Dollar eingeleitet.
Solche Untersuchungen sind aufgrund des so genannten Hart-Scott-Rodino-Gesetzes Pflicht, damit Fusionen den Wettbewerb nicht vermindern oder zu höheren Konsumentenpreisen führen. Die bereits eingeleitete Untersuchung des Doubleclick-Deals werde einige Monate dauern. Auch die anderen beiden Überprüfungen könnten längere Zeit beanspruchen, wie die Zeitung schreibt.
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