USA noch immer Spam-Schleuder Nummer eins

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Während die USA das Spam-Aufkommen dank strengerer Gesetze erheblich eindämmen konnte, nahm der Anteil an nicht-englischsprachigen Werbe-Mails in den vergangenen Monaten deutlich zu. Immerhin noch 24,5 Prozent des gesamten Spam-Aufkommens stammt aus den USA (zuletzt waren es noch 26 Prozent), dicht dahinter folgt China mit 22,3 Prozent (zuletzt 16 Prozent). An dritter Stelle steht Südkorea mit 9,7 Prozent, das im Vergleich zur letzten Dreimonatserhebung fast 10 Punkte verloren hat. Österreich schaffte es zum ersten Mal unter die zwölf Länder, die weltweit die meisten Spam-Mails versenden und landete mit einem Anteil von 2,4 Prozent auf Platz acht. Dies hat der Computersicherheits-Spezialist Sophos für die Zeitspanne zwischen Oktober und Dezember 2005 ermittelt.
Auch die Verbreitung von Spam-Mails über Zombie-PCs stieg kontinuierlich an. So stammen mittlerweile mehr als 60 Prozent aller weltweit versendeten Spam-Nachrichten von Computern, die Hacker mittels spezieller Schadprogramme, Viren, Würmer oder Trojaner per Remote-Zugriff für den Massenversand von Spam-Mails missbrauchen.