Verkaufsverbot für Microsoft Word in den USA – solange es XML-fähig ist
Das texanische Bezirksgericht hat sein Urteil gegen Microsoft im Patentrechtsstreit gegen den kanadischen XML-Spezialisten I4i bestätigt und geht noch weiter: Microsoft darf sein MS-Word in den USA in zwei Monaten nicht mehr verkaufen - wenn es weiterhin XML-Dokumente öffnen kann. Dies hat das Richter Leonard Davis in einer einstweiligen Verfügung angeordnet. Das Verkaufsverbot betrifft Microsoft Word 2003, Microsoft Word 2007 und weitere Word-Versionen, die auf diesen aufbauen. Gleichzeitig erhöhte Richter die im Mai dieses Jahres gegen Microsoft verhängte Strafe von 200 Millionen auf über 290 Millionen US-Dollar.
Wie der Seattle Post-Inteligencer gestern meldete, zeigte sich Microsoft-Sprecher Kevin Kutz vom Urteil enttäuscht. „Die Beweislage hat klar ergeben, dass wir das Patent nicht verletzen und dass dieses ungültig ist“, so Kutz. Microsoft will die Entscheidung von Richter Davis anfechten.
I4i hatte im März 2007 gegen Microsoft Klage wegen einer Patentverletzung eingereicht. Das fragliche Patent schützt ein System zur separaten Handhabung von Struktur und Inhalt von Dokumenten und ermöglicht deren XML-Auszeichnung. I4i vertreibt mit X4o ein XML-Authoring-Paket für Microsoft Word.
Wegen politischer und strategischer Relevanz
Update: Bund definiert mobiles Sicherheitskommunikationssystem als Schlüsselprojekt
Uhr
Georges-Simon Ulrich im Interview
So will das BFS das Schweizer Datenökosystem zum Laufen bringen
Uhr
"Euro-Office"
Europäische Tech-Koalition startet Open-Source-Alternative zu Microsoft Office
Uhr
ETH News
Den Mond mit Glasfasern durchleuchten
Uhr
Wegen Diffamierung auf X
Karin Keller-Sutter erstattet Strafanzeige gegen Elon Musks Grok-KI
Uhr
Zwei neue Platin-Partner
Abacus bleibt auf Wachstumskurs
Uhr
Rebranding
Uniqconsulting heisst neu Uniq
Uhr
ASMR we didn’t know we needed
Biber liebt seine Snacks
Uhr
Schrittweise Umsetzung gestartet
Schwyzer Kantonsverwaltung wechselt auf Microsoft 365
Uhr
Bericht
GRITEC AG und Swisscom stärken gemeinsam die OT‑Cybersecurity im Industriesektor
Uhr