Vertrauliche Informationen versehentlich auf Website des Justiz- und Polizeidepartements
Auf der Website des Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) war während drei Wochen versehentlich ein Dokument mit vertraulichen Informationen zum Schengener Abkommen einsehbar. Dies schreibt die Sonntagszeitung. Das Dokument enthält laut Sonntagszeitung unter anderem Antworten der Schweizer Bundesbehörden auf Fragen zur Umsetzung der Schengen-Vorschriften, darunter detaillierte Angaben zum Vorgehen gegen Hehlerbanden, Drogenschmuggler und Schlepper, zu Sicherheitsmassnahmen an Flughäfen und zu den Schweizer Zugangspunkten zum Schengener Informationssystem (SIS).
Ein Sicherheitsrisiko sei deshalb aber nicht entstanden, meint das EJPD. Und die EU-Kommission, die informiert wurde, teilt diese Einschätzung. Der Botschafter der EU-Kommission für die Schweiz und Liechtenstein, Michael Reiterer, habe dem Dokument auf Anfrage einen „niedrigen Grad an Vertraulichkeit“ zugemessen.
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