VIA NET.WORKS will europäisches WiMAX-Netz aufbauen

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VIA NET.WORKS erhält vom BAKOM eine WiMAX-Versuchskonzession. VIA NET.WORKS führt nun WiMAX-Testbetriebe in Zürich und Genf durch. Die Versuchkonzession ist bis Ende März begrenzt, wie Franz Grüter, Verwaltungsratspräsident & CEO von VIA NET.WORKS, erklärt. "Wir werden WiMAX voraussichtlich mit ein bis zwei Antennen und zwei bis drei Kunden testen", so Grüter.
VIA NET.WORKS hat vor, in der Schweiz ein flächendeckendes WiMAX-Netz aufzubauen und dieses auch auf Europa auszuweiten. Die WiMAX-Ausbreitung wird dabei aus China unterstützt: VIA NET.WORKS ist mit chinesischen Carriern und Investoren in Verhandlung, um in zahlreichen Ländern Europas WiMAX-Konzessionen zu erwerben und WiMAX-Netze aufzubauen. VIA NET.WORKS verfügt über direkte IP-Datenverbindungen nach China. Die drahtlosen Angebote würden die Hosted-Exchange-Angebote von VIA NET.WORKS ergänzen.
Die ComCom hat entschieden, im Rahmen einer Auktion drei landesweite BWA-Konzessionen zu vergeben, mit denen WiMAX genutzt werden kann. Die Ausschreibung dazu wird voraussichtlich Anfang Dezember eröffnet, die Versteigerung der Lizenzen soll in der ersten Jahreshälfte 2006 erfolgen. Wie Grüter erklärt, will die ComCom die genauen Bedingungen Mitte November bekannt geben, allerdings sei noch offen, ob die Konzessionen tatsächlich nur durch eine Auktion vergeben werden, oder ob etwa Modelle wie ein Basispreis mit jährlichen Gebühren eingesetzt würden. VIA NET.WORKS wird laut Grüter versuchen, eine definitive Konzession zu erhalten.