Virt-x: Im Überlebenskampf?

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Die Tage der Virt-x sind gezählt, ist die Sonntagszeitung überzeugt. Die virtuelle, paneuropäische Blue-Chip-Börse sei in den Augen von immer mehr Schweizer Banken ein Misserfolg, berichtet das Blatt in der gestrigen Ausgabe. Den Grossaktionären Credit Suisse und UBS wirft der Artikel Untätigkeit vor. Sie hätten es in der Hand, mit der Umleitung Handelsaufträge für paneuropäische Aktien über die Virt-x die virtuelle Börse zum Erfolg zu führen. Hinter den Kulissen der beteiligten Banken macht sich aber zunehmender Pessimissmus breit. Ein ungenannt bleibender Chefbanker kommentiert im Artikel: Es ist schwieriger als wir dachten. Die an sich gute Idee von Virt-x kam zu früh. Der Druck, um effizienter zu arbeiten und Kosten zu sparen, ist offenbar noch zu klein. Die Virt-x war im Juni 2001 gestartet und sollte die Senkung von Kosten durch die automatische Verrechnung und Verarbeitung erreichen sowie den Kauf von ausländischen Aktien direkt über die virtuelle Börse erlauben.