Voice-over-IP wird zum kostenpflichtigen Breitband-Dienst Nummer 1

Uhr | Aktualisiert
Im Jahr 2009 werden Konsumenten und Unternehmen weltweit 47 Milliarden US-Dollar für kostenpflichtige Breitband-Zusatzdienste ausgeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Marktforschers Juniper Research. Knapp 16 Milliarden davon sollen dann auf Voice-over-IP-Dienste entfallen, womit diese den grössten Anteil am Gesamtumsatz haben werden. Im Jahr 2004, so die Studie, sollen insgesamt erst rund 8,8 Milliarden Dollar mit kostenpflichtigen Breitband-Zusatzdiensten umgesetzt werden, auf VoIP-Dienste entfallen davon rund 3,5 Milliarden. Im Residential-Bereich prophezeit Juniper auch den Umsätzen mit Video-Services ein starkes Wachstum, nämlich von 0,8 Milliarden Dollar im Jahr 2004 auf 5,7 Milliarden im Jahr 2009. Die Kategorie Online-Games soll im selben Zeitraum von 0,6 auf 2,9 Milliarden Dollar zulegen, mit Online-Musik sollen 2009 2,12 Milliarden Dollar umgesetzt werden gegenüber 0,4 Milliarden im Jahr 2004. Im Business-Bereich wird neben VoIP vor allem Webhosting das Geschäft bestimmen: die Umsätze sollen in diesem Bereich von 2,7 auf 5,28 Milliarden Dollar wachsen.