Voicestream vergibt Mobilfunk-Auftrag an Ericsson

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Voicestream, amerikansiche Tochter der Deutschen Telekom, hat einen 150 Millionen Dollar schweren Auftrag für Mobilnetz-Hardware an den Kommunikationsausrüster Ericsson vergeben. Der Auftrag ist auf drei Jahre abgeschlossen worden und kann in der Zeit auf 300 Millionen Dollar anwachsen, melden die Unternehmen. Ericsson will Voicestream dazu nutzen, sein GSM-Netz auszubauen und mit dem schnellen GSM-Datenfunkverfahren EDGE auszurüsten. Zudem soll das gesamte Voicestream-Netz durch Virtual Private Networks (VPN) mit neuen Diensten ausgerüstet werden. Die Datenübertragung des nach eigenen Angaben mit 6 Millionen Kunden grössten GSM-Betreibers in den USA basiert auf einem 1900-MHz-Netz. Die europäischen Netze nutzen 900-MHz- und 1800-MHz-Technologie. Einige europäische Tri-Bandgeräte von Siemens, Nokia und Ericsson eigenen sich auch für das amerikanische GSM-Netz. EDGE soll eine Übertragungsrate von bis zu 473,6 kBits pro Sekunde ermöglichen. Ob die Technik später auch in Europa eingesetzt wird, ist noch nicht entschieden. Hier bereiten sich die Netzbetreiber auf die GPRS-Technik vor, die mit 107,2 kBits pro Sekunde in der GSM-Architektur als Vorläufer von EDGE gilt.