Vontobel bläst y-o-u ab, Think Tools-Aktie stürzt

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Die heute morgen auf der Website von y-o-u zu sehenden rund 30 Jobangebote haben sich erübrigt. Die Internetbank der Vontobel-Gruppe schliesst ihre noch nicht geöffneten Pforten bereits wieder. Diese Entscheidung hat der y-o-u Verwaltungsrat unter der Leitung von Tony Reis gestern getroffen. Als Grund für die Einstellung des Projekts wird angegeben, Kostenrahmen und Zeithorizont hätten sich als nicht realisierbar erwiesen. Gegenüber dem Netzticker sagte Reis nur, dass der Entscheid jetzt gefällt werden musste. Vontobel teilte zudem mit, dieser Entscheid werde das operative Ergebnis des laufenden Jahres nicht beeinflussen. Es wird sich jedoch zeigen, was von den letztes Jahr investierten 151 Millionen Franken übrig bleiben wird. Die Auflösung von y-o-u wird nicht einfach sein, sind doch an die 100 Vertragspartner an dem Projekt beteiligt. Für die 40 Angestellten von y-o-u wird gemäss y-o-u Verwaltungsratpräsident geprüft, wie diese in die Vontobel-Gruppe integriert werden können. Stark betroffen von der Einstellung von y-o-u ist die Zürcher Softwarefirma Think Tools. Think Tools war als Partner von Vontobel zu 25 Prozent an y-o-u beteiligt. Die Aktien von Think Tools sind nach dem y-o-u Entscheid stark eingebrochen. Am letzten Freitag hatte der Verwaltungsrat von Think Tools bekannt gegeben, dass der bisherige CEO, Serge Roux-Levrat, das Unternehmen verlässt. Auch der VR-Präsident Albrecht von Müller tritt zurück, um sich auf Forschungstätigkeiten zu konzentrieren.