Vorwurf gegen Oracle: Überhöhte Preise für US-Regierungsauftrag
Ein Unternehmen darf nach US-Recht von der Regierung für eine Dienstleistung nicht mehr Geld verlangen als von seinen Kunden aus der Privatwirtschaft. Genau dagegen soll Oracle verstossen haben, wie Informationweek.com berichtet. Das Justizministerium wirft dem Unternehmen in einer Klage vor, im Rahmen eines Regierungsauftrags für seine Produkte überhöhte Preise verlangt zu haben. Nach Medienberichten gehe es hierbei um eine Summe von mehrere zehn Millionen Dollar.
Bereits 2007 reichte ein ehemaliger Oracle-Mitarbeiter Klage gegen den Konzern ein. Im April 2010 wurde der Fall neu aufgerollt und das Justizministerium schloss sich der Klage an. Der damalige Kläger erhält bei Erfolg einen Teil des Schadenersatzes.
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