WLANs in europäischen Finanzzentren sind nur schlecht gesichert
Ein Drittel aller Unternehmen, die kabellose Netzwerke (WLAN) einsetzen, begehen grundlegende Fehler in puncto Security. So lautet das Fazit einer von RSA Security in Auftrag gegebenen Studie, die sich auf die vier wichtigsten europäischen Finanzzentren Frankfurt, London, Mailand und Paris konzentrierte. Erschreckend hoch sei die Anzahl von WLANs, die nicht einmal mit minimalsten Sicherheitsvorkehrungen betrieben würden. So erfolge beispielsweise in Mailand die Datenübertragung bei 72 Prozent aller Access-Points unverschlüsselt, in Frankfurt bei 41 Prozent, in London bei 34 Prozent und in Paris bei 32 Prozent. In Mailand seien zudem bei 47 Prozent der Access-Points die Standardeinstellungen nach der Einrichtung nicht geändert, was ein Eindringen Unbefugter erleichtert. Den geringsten Wert weist hier London auf, wo gut ein Viertel die Default-Angaben der Hersteller aufweisen.
Jörg Holzmann
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