Yahoo beugt sich religiösen Protesten
Um alternative Umsatzquellen zur Onlinewerbung anzuzapfen, wurde bei Yahoo unlängst das Angebot an Sexartikeln ausgebaut. Nun machte das Unternehmen einen Rückzieher. Religiöse Gruppierungen hatten gegen die Ausdehnung der Sexangebote protestiert. Yahoo hat am 13. April angekündigt, in den kommenden Wochen alle Pornoangebote aus seinen Auktions- und Shoppingsites sowie aus den Rubrikenanzeigen zu verbannen. Bei Yahoo haben wir die starke Beziehung zu unseren Mitgliedern immer hochgehalten und immer ein Ohr für sie gehabt, begründete das Unternehmen den Entschluss. Zudem teilte Yahoo mit, auch Bannerwerbung für Sex-Sites nicht mehr zu akzeptieren. Offensichtlich schätzte Yahoo den möglichen Imageschaden durch breite Protestaktionen höher ein als die Einnahmen, die der Firma nun durch die Lappen gehen.
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