Yahoo: Strafanzeige wegen Volksverhetzung
Yahoo Deutschland wehrt sich gegen den Vorwurf der Volksverhetzung. Diesen hat es sich eingehandelt, weil auf seiner Onlineauktionsplattform Hitlers Mein Kampf angeboten worden war. Laut Sprecherin Claudia Strixner habe Yahoo erst vor kurzem erfahren, dass auf einer offenen Auktions-Plattform am 1. Februar das in Deutschland verbotene Buch angeboten worden sei. Yahoo hat infolge eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft München davon erfahren und reagiere laut Strixner grundsätzlich auf jeden Hinweis dieser Art. Ausserdem durchsuche Yahoo die Website auch selbst nach verbotenem Material. Der leitende Oberstaatsanwalt Manfred Wick sagte, eine Strafanzeige habe das Ermittlungsverfahren ausgelöst. Yahoo hat nun bis Mitte Dezember Zeit für eine Stellungnahme.
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