Zoff um Online-Barbie
Mattel, weltgrösster Spielzeugproduzent, hat seit kurzem unangekündigt begonnen, einen Grossteil seiner Kinderspielsachen auch über seine Homepage Barbie.com zu vertreiben. Dies ist den Zwischenhändlern, welche kurz vor dem einträglichen Weihnachtsgeschäft stehen, sauer aufgestossen. Viele von ihnen, unter anderem ToysRUs, Wal-Mart und Kmart, verstehen diese Aktion als Provokation. Ein weiteres Ärgernis besteht darin, dass Mattel den ersten Online-Barbie-Katalog an vier Millionen User versandt hat. Mattel versucht nun, die aufgebrachten Zwischenhändler zu beschwichtigen und erklärt in einem Statement, dass diese Initiative lediglich die Popularität seiner Marke steigern soll. Ausserdem würde der Onlineverkauf weniger als ein Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen und die Preise seien in Schnitt um 15 Prozent teurer als im Laden.
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