Witzig ist insolvent, Office World schliesst Filialen
Nach beinahe 80 Jahren hat das Ostschweizer Unternehmen Witzig The Office Company den Betrieb eingestellt. Durch die Schliessung des Büroausrüsters verlieren 80 Mitarbeitende ihre Stelle. Derweil schliesst mit Office World ein weiterer Bürospezialist drei physische Filialen.
Witzig The Office Company ist am Ende. Der 1946 gegründete Büroausrüster mit Sitz im Kanton Thurgau stellte kurz vor Weihnachten 2025 den Betrieb ein. Das berichtet "Blick", unter Berufung auf "Frauenfeld aktuell"" sowie Kevin Willy, den Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident des Unternehmens. Dieser erklärt, die Firma habe seit 2019 rote Zahlen geschrieben. Schlussendlich stellte Willy einen Insolvenzantrag.
Mit der Schliessung des Unternehmens verlieren 80 Angestellte ihre Stelle. Laut dem Bericht mussten sie kurz vor Weihnachten 2025 ihre Firmengeräte und -Fahrzeuge abgeben und ihre Arbeitsplätze räumen. Sämtliche Löhne für das Jahr 2025 wurden beglichen.
Einen weniger starken Einschnitt gibt es derweil bei Office World. Wie ebenfalls der "Blick" berichtet, schliesst der Händler für Büroartikel bis Ende Februar 2026 drei physische Filialen, nämlich jene in Bern, Sursee und Winterthur. Dominik Engeler, Leiter Filialgeschäft bei Office World, erklärt gegenüber der Zeitung, ein rentabler Betrieb der Filialen sei längerfristig nicht mehr möglich, zumal sich der Handel immer mehr ins Internet verlagere. Von den Filialschliessungen sind 10 Personen betroffen. Gegenüber "Blick" sagt Engeler, 4 von diesen hätten noch keine Anschlusslösung gefunden. Nach den Schliessungen betreibt Office World noch 10 physische Läden.
Derweil verkündet der Schweizer Onlinehändler Digitec Galaxus einen Umsatz von 3,8 Milliarden Franken für das Geschäftsjahr 2025. Das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr, wie Sie hier lesen können.
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