Zusammenspiel zwischen IT-Abteilung und Unternehmensstrategie wird immer schlechter

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Die Anforderungen an IT-Manager werden sich zukünftig stark verändern müssen: Die Unterstützung der Unternehmensstrategie muss wichtiger werden als die Kostenreduzierung. Zu diesem Fazit kommt eine Studie der Managementberatung A. T. Kearney, zu der weltweit 200 Verwaltungsräte, Führungskräfte und IT-Leiter befragt wurden.
Obwohl 67 Prozent der befragten Führungskräfte IT-Innovationen als entscheidend für den Unternehmenserfolg bewerten, werden nur 20 Prozent der IT-Investitionen für die gezielte Generierung von Produkt- oder Service-Innovationen durch IT eingesetzt. Das sind 30 Prozent weniger als im Jahr 2002. Zudem gaben 47 Prozent der Befragten an, dass ihre IT-Abteilung hauptsächlich mit der Erledigung der täglichen IT-Anforderungen im Unternehmen beschäftigt ist, anstatt mit langfristigen strategischen Anforderungen. Der Studie zufolge hat sich das Zusammenspiel zwischen Unternehmensstrategie und IT-Abteilung in die falsche Richtung entwickelt. Nur 25 Prozent der Unternehmen können auf eine gut funktionierende Integration von Unternehmens- und IT-Planungsprozessen verweisen. Vor drei Jahren waren dies immerhin 32 Prozent. Folglich werden die IT-Abteilungen in den Chefetagen der meisten Unternehmen als wenig beweglich und wenig strategisch ausgerichtet wahrgenommen. Nur 41 Prozent der Entscheidungsträger in den Unternehmen bewerten die Fähigkeit ihrer IT-Abteilung, auf notwendige strategische Veränderungen zu reagieren, als gut. 30 Prozent der Befragten glauben sogar, dass jährlich 20 Prozent des IT-Budgets in ihrem Unternehmen schlichtweg vergeudet werden.