Zwei Klagen gegen Mount10

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Die Rotkreuzer Mount10 Holding AG hat im Anschluss an die letzten Freitag abgehaltene Generalversammlung über die Ergebnisse des ersten Quartals 2004 informiert. Zudem hat das Unternehmen darauf hingewiesen, dass nach dem konkursamtlichen Abschluss des Insolvenzverfahrens gegen die vormalige Mount10 Service AG zwei Klagen über insgesamt rund eine Million Euro gegen die Gesellschaft eingereicht worden sind. Markus Bernhard, Finanzchef von Mount10, wollte diese Klagen nicht weiter kommentieren, liess aber durchblicken, dass es sich bei den Klagenden um ehemalige Mitarbeiter handelt. Pro Memoria: Im November 2001 traten ehemalige Mitarbeiter und Kadermitglieder von Mount10 wegen nicht beglichenen Lohnforderungen an die Öffentlichkeit. "Der Verwaltungsrat der Gesellschaft erachtet die Klage als vollkommen unbegründet und erwartet für die Gesellschaft keine nachteiligen Folgen", schreibt Mount10 in der aktuellen Mitteilung. Der Umsatz der Holding im 1. Quartal 2004 betrug rund 3 Millionen Euro (rund 4,6 Millionen Franken). Die Betriebsaufwendungen betrugen 1,6 Millionen Euro, die Bruttomarge 54 Prozent, der Unternehmensverlust 200'000 Franken. Die Abnahme um 11 Prozent bei den Betriebsaufwendungen ist bedingt durch eine Reduktion der Anzahl Mitarbeiter, schreibt Mount10. Zurzeit arbeiten noch 70 Mitarbeiter für die Gruppe. Mount10 hat sich im letzten Jahr zu einer Software- und Servicegesellschaft gewandelt. Eine Beraterfirma sucht zurzeit Kandidaten, die gewillt sind, das ehemalige Housing-Angebot (Data Fortress in den Alpen) zu leasen oder zu kaufen.