Wie wir im Jahr 2025 leben werden
Wie verändert sich unser Leben bis 2025? Bernetblog.ch präsentiert 4 Trends zu unserer digitalen Zukunft, die auf einer Expertenumfrage beruhen.
Wie verändert sich die Welt in den nächsten zehn Jahren? Bestellt mein Kühlschrank selbst die notwendigen Lebensmittel? Auf bernetblog.ch hat PR-Berater Michael Walther die wichtigsten Trends eines neuen Reports des Meinungsforschers PEW präsentiert, der auf der Befragung von über 2'500 Experten beruht.
Das Netz wird unsichtbar
Der erste grosse Trend, der sich laut Walther in den nächsten zehn Jahren durchsetzen wird: Wir werden nicht mehr online gehen, sondern es immer sein. Damit gemeint ist, dass uns Informationen zu allen erdenklichen Alltagssituationen umgeben werden, ohne dass wir sie abrufen müssen. Geräte und Sensoren werden ohne unser aktives Zutun interagieren. Das Internet werde somit unsichtbar.
Kontrollverlust der Politik
Bernetblog.ch nennt als zweiten Trend, dass sich die Technologie schneller entwickeln werde, als der Staat mit seinen Gesetzen. Der Rückstand solle dabei immer grösser werden, mit der Folge, dass die Länder an Kontrolle verlieren.
Damit einher geht, dass Missbrauch und Unsicherheit zunehmen, was der dritte Trend sei, so Walther. Er zitiert Llewellyn Kriel, CEO von Topeditor International Media Services: "Die Welt wird unsicherer und nur persönliche Fähigkeiten und Erkenntnisse können die Individuen beschützen."
Oberflächlichkeit nimmt zu
Als letzten Trend schliesslich nennt bernetblog.ch den Verlust an Respekt und Integrität in Beziehungen. Diese würden, weil sie wegen sozialer Medien viel zu zahlreich werden, oberflächlich und uns durch ihre schiere Vielzahl überfordern. Negative Konsequenz des dadurch einhergehenden Verlusts sozialer Kontrolle sei eine Zunahme der Kleinkriminalität.
Hierzu zitiert Walther den britischen Forscher Bob Briscoe, der behauptet: "Es gibt starke Hinweise, dass Menschen viel eher bereit sind, Verbrechen gegen andere Personen oder Organisationen zu begehen, wenn sie keine Face-to-face-Interaktion haben. Die starke Bedeutungszunahme des Internets bei unseren sozialen Beziehungen verstärkt somit den Trend Richtung weniger Respekt und Integrität."
Mehr Bildung als Lösung?
Ob diese eher pessimistischen Trends tatsächlich so eintreffen werden, muss abgewartet werden. PR-Berater Walther zumindest glaubt, dass wir selbst aktiv etwas unternehmen könnten, damit die Zukunft rosiger wird. Er empfiehlt einerseits, in die Online-Bildung zu investieren, damit die Menschen das Netz besser anzuwenden wissen. Andererseits fordert er uns zur Pflege unserer klassischen Offline-Beziehungen auf.
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