SAS und Swiss Re liefern Versicherern aktuelle Daten zu Naturgefahren
Der Rückversicherer Swiss Re verbindet seine Katastrophenrisikodaten mit dem Insurance Life Cycle Accelerator von SAS. So sollen Versicherungen aktuelle Gefahreninformationen in ihre täglichen Workflows integrieren können. Durch den Klimawandel nehmen Naturkatastrophen zu, weshalb sich Versicherer nicht mehr auf historische Schadendaten verlassen können.
Der Datenspezialist SAS und der Rückversicherer Swiss Re sind eine Partnerschaft eingegangen, um Versicherungsgesellschaften mit aktuellen Gefahreninformationen zu versorgen. So sind die Catnet-Katastrophenrisikodaten von Swiss Re nun über den SAS Insurance Life Cycle Accelerator einsehbar, wie das auf Daten und KI spezialisierte Unternehmen mitteilt. Dies soll Versicherern die Möglichkeit bieten, schneller und fundierter über Risikobewertung und Tarifierung zu entscheiden.
Hintergrund für die Partnerschaft sind laut Mitteilung der Klimawandel und die damit einhergehenden Naturkatastrophen. Die meisten dadurch verursachten Schäden seien auf sogenannte Sekundärgefahren zurückzuführen - dazu würden etwa Überschwemmungen, Hagel und Waldbrände zählen. Da solche Ereignisse in den letzten Jahren zugenommen haben, arbeiten Versicherer gemäss Mitteilung mit einem unvollständigen Bild, wenn sie sich einzig auf historische Schadendaten verlassen.
"Versicherer müssen die Risikoentwicklung in Portfolios und Regionen nahezu in Echtzeit einschätzen können", sagt Ali Shahkarami, Head Risk Data Solutions Insurance bei Swiss Re. Und Stu Bradley, Senior Vice President für Risk, Fraud and Compliance Solutions bei SAS, ergänzt: "Die Kombination aus KI und versicherungsmathematischer Modellierung mit der intelligenten Auswertung von Katastrophenschäden durch Swiss Re ermöglicht schnellere, transparentere und zuverlässigere Entscheidungen."
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