Herstellungskosten von AMOLED-Panels fallen
Verbesserungen im Produktionsprozess von AMOLED-Panels für Mobiltelefone lassen die Herstellungskosten der organischen Displays sinken. Bald schon könnten sie günstiger sein als LCD-Displays.
Die Herstellungskosten organischer AMOLED-Displays für Mobiltelefone liegen derzeit 10 bis 20 Prozent über den Kosten für LCD-Displays. Grund dafür sind vor allem hohe Ausschussraten bei der Herstellung.
Das soll sich gemäss einem aktuellen Marktreport des Analystenhauses NPD Displaysearch in den nächsten zwei Jahren ändern. Verbesserungen im Produktionsprozess würden die Herstellungskosten unter die von LCD-Displays sinken lassen.
Ausgeglichene Konkurrenzsituation und mehr Auswahl für Konsumenten
Die organischen Displaypanels bringen den grossen Vorteil mit sich, dass sie keine Hintergrundbeleuchtung benötigen. Sie leuchten selbst. Bislang kämpfte die Industrie allerdings mit sehr hohen Ausschussraten. Die Anstrengungen der Hersteller scheinen nun Früchte zu tragen. Bald schon soll die Ausschussrate nur noch etwa 10 Prozent betragen.
Sollten die Kosten für AMOLED-Displays dadurch tatsächlich unter die für LCD-Displays fallen, würde das vor allem der OLED-Industrie helfen. Die Folgen wären eine ausgeglichene Konkurrenzsituation und mehr Auswahl für Konsumenten.
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