Umsatz der COS AG schrumpft um die Hälfte
Die COS Computer Systems AG Baden hat im ersten Halbjahr 2009 einen Verlust von 0,4 Millionen erzielt. In erster Linie führte der gegenüber dem Vorjahr markant tiefere Umsatz zu diesem enttäuschenden Ergebnis, so die Pressemitteilung. Durch Kosteneinsparungen und aufgrund von positiven Ergebniseffekten aus dem nicht fortgeführten Geschäft schneidet die COS Gruppe jedoch nur leicht schlechter ab als in der gleichen Periode des Vorjahres, in welcher ein Verlust von 0,3 Millionen Franken resultierte. Den Kosteneinsparungen fielen auch Arbeitsplätze zum Opfer: Der Personalbestand verringerte sich gegenüber Ende 2008 um 15 Personen auf 64 Mitarbeitende.
Der Umsatz sank im entsprechenden Zeitrum um rund 50 Prozent von 53,4 auf 27,1 Millionen Franken. Der Nachfragerückgang begründe sich einerseits durch die auch im Speichermarkt feststellbare Wirtschaftskrise, andererseits aber auch durch Marktanteilsverluste, die insbesondere auf den Verlust eines wichtigen Distributionsvertrages Ende 2008 zurückzuführen seien, so die Pressemitteilung.
Der neu formierten Geschäftsleitung der COS Memory gelang es im Juli 2009 aber, den Distributionsstatus dieses Herstellers wieder zu erlangen. Damit und durch die Neubesetzung einzelner Schlüsselpositionen will das Unternehmen verlorenes Terrain wieder zurück gewinnen. Seit April 2009 ist die COS Memory in Deutschland zudem ISO-zertifiziert. Damit stehe die Basis für einen Ausbau insbesondere im industriellen Marktumfeld, wo dieses Qualitätsmerkmal für die meisten Kunden eine unabdingbare Voraussetzung darstellt.
COS geht für das zweite Halbjahr 2009 nicht von wesentlichen Verbesserung des Marktes aus. Obwohl für den Geschäftsbereich Memory ein ansprechenderes Ergebnis als in der aktuellen Berichtsperiode erwartet wird, könne man für das gesamte Jahr 2009 nicht mit einer Rückkehr in die Gewinnzone rechnen.
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