Erstes kommerzielles Tizen-Smartphone
Samsung hat an der Tizen-Entwicklerkonferenz in San Francisco das erste verkäufliche Tizen-Smartphone vorgestellt: das Samsung Z. Es läuft unter Samsungs hauseigenem Betriebssystem Tizen. Der Verkaufstart ist für das dritte Quartal dieses Jahres angedacht und auf Russland beschränkt.
Samsung wagt sich einen Schritt aus der Abhängigkeit von Google heraus: Der koreanische Elektronikkonzern hat sein erstes Smartphone vorgestellt, das unter dem hauseigenen Betriebssystem Tizen läuft. Die Eigenentwicklung soll Nutzern mehr Möglichkeiten zur Individualisierung der Benutzeroberfläche bieten. Premiere feierte das Samsung Z auf der Tizen-Entwicklerkonferenz in San Francisco am 3. Juni, wie Samsung mitteilt.
Ein 2,3 GHz Quad-Core-Prozessor und 2 Gigabyte Arbeitspeicher treiben das Samsung Z an. Das 4,8 Zoll Super Amoled-Display löst mit 1280 mal 720 Bildpunkten auf. Die Rückkamera verfügt über einen 8-Megapixel-Sensor und die Frontkamera über einen 2,1-Megapixel-Sensor. Das LTE-Modul verspricht bei entsprechender Netzanbindung Datenübertragungsraten bis 150 Megabit pro Sekunde.
Zu den unterstützten Schnittstellen zählen WiFi 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0 Low Energy, USB 2.0, NFC und IR Remote. Das Samsung Z besitzt zudem einen Beschleunigungsmesser, ein Gyrometer, einen Näherungssensor, ein Barometer, einen Hallsensor, einen Sensor für RGB-Umgebungslicht, einen Herzfrequenzmesser sowie einen Fingerabdruckscanner.
Vorerst nur in Russland verfügbar
Der interne Speicher umfasst 16 Gigbyte und kann über einen Mircro-SD-Kartenslot um bis zu 64 Gigabyte erweitert werden. Der Akku des Samsung Z leistet 2600 mAh. Das Samsung Z wird es in den Farben Schwarz und Gold geben.
Samsung will das Tizen-Smartphone ab dem dritten Quartal dieses Jahres offiziell verkaufen. Dabei beschränkt sich der Hersteller zunächst nur auf den russischen Markt. Die Markteinführung in anderen Ländern sei aber in Planung. Über den Tizen-Appstore will Samsung aber ein spezielles Promotionsprogramm für Entwickler starten. Wie dieses Programm im Detail aussehen wird, gab Samsung noch nicht bekannt.
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