Das Galaxy S5 und der Kleber
Tüftler haben das neue Galaxy S5 auf Herz und Nieren geprüft und sich über das verklebte Display gewundert. Das neue Modell lässt sich dadurch schlechter reparieren.
Gleich zwei Tüftler-Teams haben sich an Samsungs neues Smartphone-Flaggschiff Galaxy S5 gewagt und dabei mit Klebstoff experimentiert. Die Reparatur-Spezialisten der Webseite iFixIt nahmen das Smartphone auseinander und prüften es auf Herz und Nieren. Dabei kamen sie zum Schluss, dass sich das neue Modell im Verleich zum Vorgänger nicht mehr gleich gut reparieren lässt. Auffällig sei dies beim Display, das nicht mehr auf das Gehäuse geschraubt, sondern aufgeklebt wurde. Zwar ist das Telefon dadurch wasserresistenter, aber eben weniger gut zu reparieren.
So müsse man zuerst den Kleber mittels Heisslüfter erwärmen und kann erst danach das Display vorsichtig entfernen. Auch sollen sich anfallende Displaysplitter leicht im Kleber verfangen können. Daher verteilt die Webseite nur noch fünf von zehn möglichen Punkten. Das Vorgängermodell hatte noch acht Punkte erhalten.
Fingerabdruckscanner und der Holzleim
Unterdessen berichtet der Chaos Computer Club (CCC), dass die Fingerabdruckerkennung einfach zu umgehen sei. Ebenso wie beim iPhone 5S könne der Sensor mit einem Holzleim-Dummy ausgetrickst werden, wie der Hacker des CCC in einem Video veranschaulichte.
Dabei macht es Samsung den Hackern noch etwas leichter als Apple. Wie die NZZ schreibt, erlaubt das Galaxy S5 beliebig viele Fehlversuche. Dazu müsste nur der Bildschirm kurz abgeschaltet werden, worauf man wieder von vorne beginnen kann.
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