Grobes Datenleck bei Mozilla
Mozilla hat E-Mail-Adressen von 76'000 Mitgliedern des Mozilla Developer Network 30 Tage lang ins Netz gestellt. Nun hat sich das Unternehmen für die Datenschutzpanne entschuldigt.
Ausgerechnet die Mozilla Foundation, die stets die Wichtigkeit von Sicherheit und Privatsphäre betont, stolpert über ein Datenleck: Die Non-Profit-Organisation, die die Entwicklung von Firefox verantwortet, hat aus Versehen E-Mail-Adressen von rund 76'000 Mitgliedern des Mozilla Developer Network ins Netz gestellt. Dieses gilt als erste Anlaufstelle für Entwickler von Mozilla-Produkten. Die Daten enthalten laut Mozilla auch verschlüsselte Passwörter von rund 4000 Entwicklern.
"Man kennt uns für unser Engagement für Privatsphäre und Sicherheit, und wir entschuldigen uns aufrichtig für alle Unannehmlichkeiten und Sorgen, die der Vorfall verursachen könnte", bloggt Stormy Peters, Director of Developer Relations. Die Ursache sei eruiert, ausgemerzt, und das Problem behoben. Ob jemand die Passwörter auch eingesehen habe, sei unklar, so Peters weiter.
Kriminelle versprechen Rückerstattungen unter dem Deckmantel einer britischen Behörde
Meta muss 25 Milliarden US-Dollar Strafe zahlen
Update: Kritische PHP-Schwachstellen offenbar schon seit 2024 bekannt
Claude im Kopf
Wie Unternehmen die Token-Kosten ihrer KI-Anwendungen unter Kontrolle halten
St. Gallen will kritische IT-Systeme besser schützen
Metas neue Geschäftsbedingungen stossen auf Widerstand
Kanton Schaffhausen verschärft Regeln für Rechenzentren
ETH-Spin-off entwickelt Dirigenten für Quantencomputer