Warnung von Lookout

Fast jedes zweite Android-Gerät ist löchrig

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45 Prozent aller Geräte, die auf dem Google-Betriebssystem Android laufen, sind unsicher. Das sagt zumindest das IT-Security-Unternehmen Lookout.

Weil Hersteller und Provider kaum Updates liefern, verwenden Android-Nutzer meist nicht die aktuellste Version des Google-Betriebssystems. Was das für Folgen hat, zeigt der Anbieter von IT-Security-Lösungen Lookout: Zwei Sicherheitslücken, die bereits im September entdeckt wurden, bedrohen immer noch 45 Prozent aller Android-Geräte. Lookout ermittelte diese Zahl über seine App, die laut Google auf mindestens 50 Millionen Android-Geräte heruntergeladen wurde.

Die Sicherheitslücken, die das Auslesen vertraulicher Daten ermöglichen, finden sich in Android-Versionen bis 4.3. Sie machen den Browser des Android Open Source Projects (AOSP) angreifbar. Auf dem AOSP-Code basierende Browser sind ebenfalls betroffen - unter anderem der von Samsung. "Knapp 45 Prozent aller Lookout-Nutzer haben eine angreifbare Version des AOSP-Browsers auf ihren Geräten", schreibt Lookout. In Japan seien es 81 Prozent, in Spanien 73 Prozent, in Brasilien 67 Prozent und in Indien und Mexico 66 Prozent. Zahlen für die Schweiz gibt es keine.

Google hat den AOSP-Browser in Android 4.4 durch den Chrome-Browser ersetzt. Gerätehersteller und Provider verbreiten die neue Android-Version aber bisher kaum. Lookout empfiehlt Nutzern, die bisher kein Update erhalten haben, alternative Browser wie Firefox oder Chrome zu nutzen.

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