Apple startet Apple Pay
Apple hat seinen Bezahldienst Apple Pay für nächste Woche angekündigt – exklusiv für die USA. Ein Erscheinungstermin für die Schweiz steht noch aus. Swisscom glaubt, dass mit dem Launch auch der eigene Dienst Tapit Rückenwind erhält.
Apple hat gestern neben Hardware auch die Software Apple Pay vorgestellt. Wie der Hersteller mitteilt, startet der kontaktlose Bezahldienst ab nächster Woche in den USA. Wann er in Europa und in der Schweiz verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.
Apple verspricht mit Apple Pay eine einfache und sichere Art des Bezahlens. So versichert der Hersteller, dass keine Informationen zum Zahlungsvorgang gesammelt würden, die Rückschlüsse auf den Nutzer zuliessen. Der Zahlungsverkehr finde zwischen dem Käufer, dem Händler und der Bank des Käufers statt, wobei statt der Kartennummer eine Geräte-Kontonummer erstellt wird. Diese sei von iOS abgeschottet und werde nicht in der iCloud gesichert.
Der neue Dienst wird mit den neuen iPhone-Modellen iPhone 6 und iPhone 6 Plus sowie mit den gestern angekündigten iPad Air 2 und iPad Mini 3 nutzbar sein. Die in 2015 erscheinende Apple Watch soll den Dienst ebenfalls unterstützen.
Zahlungsorganisationen wie American Express, Mastercard und Visa sowie Unternehmen wie Whole Foods Market und über 500 Banken unterstützen den Apple-Dienst in den USA. Weitere Händler, Banken und Kreditkartenunternehmen sollen dazukommen, verspricht Eddy Cue, Senior Vice President of Internet Software and Services bei Apple.
Swisscom bietet mit Tapit ebenfalls einen eigenen kontaktlosen Bezahldienst für mobile Geräte an. Doch der NFC-Chip in den neuen Apple-Geräten ist im Moment exklusiv für Apple Pay reserviert. Für Drittanbieter wie Swisscom ist er ohne Adapter gesperrt. Dennoch glaubt der Telko, dass er auf die richtige Technologie setzt, wie Swisscom-Sprecher gegenüber Macprime.ch sagt. Die NFC-Technologie werde dank den neuen iPhones Rückenwind erhalten, wovon auch Tapit profitieren soll.
Wie Behörden und Unternehmen mit Open Source Abhängigkeiten verringern
Fintech-Bewilligung in der Schweiz – Chancen, Hürden und Erfahrungen
Die Arbeitslosigkeit steigt - und KI dürfte ein Grund sein
Wie Datenräume Wettbewerb und Innovation ermöglichen
Wie KI die Zukunft der Weiterbildung prägt
Digitale Souveränität mit Open-Source-Technologien als idealer Mittelweg
Web-Accessibility – wie sich mit wenig Aufwand viel bewirken lässt
KI ohne FinOps wird zur Kostenfalle
Wie Unternehmen fit werden für die Arbeitswelt 5.0