Best of Swiss Apps 2014

Alte und neue Meister

Uhr | Aktualisiert
von Andreas Heer

Wenn die Spannung an der heutigen Award-Night ihren Höhepunkt erreicht und der Master of Swiss Apps gekürt wird, hat die Schweiz einen neuen Meister. Andere haben aber schon vorher gewonnen.

An der heutigen Award-Night wird zum zweiten Mal das hiesige App-Schaffen ausgezeichnet. Ausser den Ehrungen für die einzelnen Kategorien wird auch die beste App überhaupt, der Master, gekrönt.

Die Jury schickt folgende Projekte ins Rennen um den Master of Swiss Apps 2014:

- Berufsmesse Zürich von Messe Schweiz / MCH Group

- Curiator von Readymade

- Fifa Official App der Fifa

- First Strike von Blindflug Studios

- Jiffy von Nordic Usability

- Credit Suisse Corporate Cash Suite von Credit Suisse

- Runic Sorcerer von Plexus Games

- Sumup von UBS

- Patrouille des Glaciers 2014 von Swisscom

- Tickets von BLT Baselland Transport

- UBS Event App von UBS

- Watson von der Fixpunkt AG

Am liebsten iOS

Dass Smartphones und Tablets nicht nur Spiel-, sondern auch Werkzeuge sind, zeigt sich auch an den vertretenen Apps. Rund ein Drittel der Einreichungen steht für seriöses Arbeiten in der einen oder anderen Form. Sie stellen mit "Berufsmesse Zürich", "Jiffy", "Credit Suisse Corporate Cash Suite" und "Sumup" auch insgesamt 4 der 14 Masterkandidaten.

Am liebsten erledigen mobile Wissensarbeiter ihren Job offensichtlich mit einem Apple-Gerät, genauso wie private Nutzer. Rund 90 Prozent der Einreichungen laufen auf dem iPhone oder iPad. Immerhin etwa die Hälfte dieser Apps ist auch für Android-Geräte verfügbar. Dahinter folgen weit abgeschlagen die Windows-Plattformen.

Obwohl bei den verkauften Geräten Android iOS mittlerweile überholt hat, halten Schweizerinnen und Schweizer ganz offensichtlich den bestehenden Apple-Modellen die Treue. Damit holt sich iOS gewissermassen die Trophäe für die beliebteste Plattform.

Ein lebendiger Markt

Nach wie vor blüht die hiesige App-Szene. Ein eindeutiges Indiz dafür ist, dass Best of Swiss Apps 2014 über 100 Einreichungen verzeichnen konnte – und dies, obwohl nur Apps zugelassen waren, die in der aktuellen Form weniger als 12 Monate alt waren. Doch auch wenn der Bedarf nach neuen Apps nach wie vor gross ist, die Konkurrenz ist es auch. Oder, wie sich Chris Bergstresser in einem Interview mit der Netzwoche ausdrückte: "Es ist ein stark konkurrierender Markt, der es den Mitbewerbern schwierig macht, neue Nutzer zu gewinnen."

App- und Mobile-Pionier Bergstresser wird heute an der Award-Night die Keynote halten und damit für den ersten Höhepunkt sorgen. Doch der Gipfel der Spannung wird mit der Wahl des Masters erreicht. Aufgrund der Kandidaten lässt sich jetzt schon sagen, dass es einen würdigen Sieger geben wird.

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