Bitcoin-Börse gehackt
Die Bitcoin-Börse Bitstamp.net ist einem Hackerangriff zum Opfer gefallen. Trotz des grossen Betrags verschwundener Bitcoins versprechen die Betreiber, dass es für die Kunden keine Verluste geben wird.
Am 4. Januar kam es zu einem Hackerangriff auf den Bitcoin-Handelsplatz Bitstamp.net, bei dem 19'000 Bitcoins verschwanden. Dies entspricht umgerechnet einem Betrag von rund 5 Millionen US-Dollar. Sobald die Betreiber des Portals den Verlust bemerkt hatten, informierten sie umgehend alle Kunden, dass sie keine Einzahlungen an zuvor genutzte Bitcoin-Adressen der Börse mehr machen sollen. Als zusätzliche Massnahme wurden alle Systeme vom Netz genommen, eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet und die Strafverfolgungsbehörden informiert.
Betroffen vom Vorfall sei nur ein kleiner Anteil der Bitcoinreserven des Handelsplatz, der grösste Teil der Kryptowährung liege auf einem sicheren offline Speicher, so Bitstamp. "Wir versichern, dass das Guthaben der Kunden, die vorübergehend Guthaben bei uns anlegten sicher ist und wir das Geld vollständig rückerstatten", schreiben die Betreiber der Bitcoin-Börse. Auch Nejc Kodrič, CEO von Bitstamp.net versucht in einem Tweet die Kunden und die Community zu beruhigen.
To restate: the bulk of our bitcoin are in cold storage, and remain completely safe.
— Nejc Kodrič (@nejc_kodric) 5. Januar 2015
Das Jahr 2015 könnte schlechter nicht starten für die Kryptowährung, denn bereits in den ersten Tagen des neuen Jahres verlor der Bitcoin ungewöhnlich stark an Wert. Innerhalb eines Tages allein verlor die Währung 15 Prozent, bevor sie sich wieder leicht erholte. Der nun erfolgte Hackerangriff auf eine der beliebtesten Bitcoin-Börsen macht die Sache nicht gerade besser.
Der Forscher, der die KI sicherer macht
So können Unternehmen Lücken in ihrer digitalen Souveränität identifizieren
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Mitarbeitererfahrung 2026: Was Mitarbeitende vom Arbeitsplatz erwarten
AI im Marketing: Prognose für 2026
Samsung meldet Rekordquartal dank KI
Warum Schweizer Daten in die Schweiz gehören
Warum nur wenige Unternehmen echten Nutzen aus KI ziehen