ZHAW führt praxisintegriertes Bachelorstudium ein
Bisher mussten Maturanden mindestens ein Jahr Berufspraxis vorweisen, um zu einem entsprechenden Fachhochschulstudium zugelassen zu werden. Die ZHAW bietet nun ein praxisintegriertes Studium als Alternative an.
Ab dem Herbstsemester 2015 bietet die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) neu praxisintegrierte, vierjährige Bachelorstudiengänge in Winterthur, Zürich und Wädenswil an. Das auf drei Jahre befristete Pilotprojekt richtet sich an gymnasiale Maturanden, die sich für Technik und Naturwissenschaften interessieren. Es wird in allen Studiengängen der ZHAW School of Engineering angeboten, also unter anderem in Informatik und Elektrotechnik, sowie in Chemie und Biotechnologie.
Mit diesen Bachelorstudiengängen will die ZHAW dem Mangel an MINT-Fachkräften in der Schweiz entgegenwirken. Das neue Angebot kombiniert Praxistätigkeit und Theorie. Die Studierenden absolvieren ein vierjähriges Bachelorstudium und sammeln parallel praktische Erfahrung in einem Unternehmen. Damit entfällt das obligatorische Praxisjahr, das Maturanden vorweisen müssen, um zum Fachhochschulstudium zugelassen zu werden.
Die Rahmenbedingungen sehen eine Minimalstudienzeit von vier Jahren mit einem Praxisanteil von 40 Prozent sowie einen Ausbildungsvertrag mit der Industrie vor. Dafür existieren Praktikumsvereinbarungen mit Partnerunternehmen aus verschiedenen Industriezweigen. Die Zulassung an der Fachhochschule erfolgt mit einem Ausbildungsvertrag bei einem Unternehmen.
Axacom übergibt Führung nach 20 Jahren in neue Hände
KI-Entlassungen steigern nicht die Rendite
Büsi in der Ecke, Büsi im Scheinwerferlicht
SDEA prüft neu auch, wie viel Wasser Rechenzentren verbrauchen
Wie Schweizer Rechenzentren auch im KI-Zeitalter nachhaltig arbeiten
Wie digitale Souveränität greifbar wird
EDR-Killer und Post-Quanten-Kryptografie verschärfen die Ransomware-Bedrohung
Best of Swiss Web lädt zum Winner Talk
Auditfähig. Und trotzdem schnell.