Enterprise Clouds und ein Vielfaches an Abwärme
Easynet: Die vier wichtigsten Trends in Rechenzentren
Die Auslastung in Rechenzentren wird stark ansteigen. Hauptschuldig sind Virtualisierung und Cloud Computing, so Easynet.
(Quelle: sxc.hu)
(Quelle: sxc.hu)
Virtualisierung und Cloud Computing werden für massive Veränderungen in Rechenzentren sorgen. Dies sagt Easynet Global Services, und nennt auch gleich vier Trends für die Zukunft:
- Die Mega-Trends Cloud Computing und Virtualisierung sollen weiter anhalten. Grund dafür sei, dass Unternehmen dynamische IT-Ressourcen benötigen, die sie von einer zur anderen Aufgabe verlagern können. Dezidierte Cloud-Lösungen mit flexiblen Kapazitäten seien dabei zentral. In solchen Enterprise Clouds sollen Unternehmen über ihre Daten mehr Kontrolle haben und Sicherheitsanforderungen individuell umzusetzen können.
- Durch den verstärkten Einsatz virtueller Systeme sowie Blade-Server und Enterprise Cloud Storages erwarte Rechenzentren eine Steigerung des Auslastungsgrads aller Infrastruktur-Komponenten. Waren Server bisher beispielsweise nur zu 15 bis 25 Prozent ausgelastet, werde dieser Wert in einer virtualisierten Umgebung auf bis zu 70 oder 80 Prozent steigen. Dies bedeute einen höheren Stromverbrauch und ein Vielfaches an Abwärme.
- Aufgrund des höheren Auslastungsgrads und der wachsenden Packdichte durch den Einbau von mehr und zugleich sehr viel leistungsfähigeren Komponenten in die Racks erwarte Rechenzentren eine extreme Belastung der Infrastruktur. Insbesondere die bisherigen Kühlungssysteme würden deswegen an ihre Grenzen stossen und die Anforderungen an die Ausfallsicherheit steigen.
- Viele Rechenzentren sollten in den nächsten Jahren von Grund auf neu konzipiert und in vielen Fällen auch ganz neu errichtet werden. Eine neue Infrastruktur lasse sich in bisherigen Rechenzentren nur bedingt implementieren.
"Rechenzentren stehen vor dem grössten Wandel seit der Einführung der x86-Server", kommentiert Diethelm Siebuhr, Geschäftsführer Central Europe von Easynet Global Services.
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