EuGH-Urteil: Google zeigt sich enttäuscht
Google ist nicht erfreut über das Urteil des Europäischen Gerichtshofs. An der Hauptversammlung zeigten sich Chairman Eric Schmidt und Justiziar David Drummond enttäuscht.
Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum so genannten Recht auf Vergessen, das Google zwingt in Zukunft missliebige Suchergebnisse zu löschen, stösst beim Internetkonzern auf Unverständnis. An der Jahresversammlung des Unternehmens am Mittwoch äusserten sich Chairman Eric Schmidt und Justiziar David Drummond zum Verdikt.
Schmidt sagte, dass das Recht auf Vergessen und das Recht auf Wissen kollidiert seien. Aus Perspektive des Unternehmens brauche es aber ein Gleichgewicht zwischen beiden, wobei das Urteil dieses gestört hätte. Drummond fügte an, dass ihn das Urteil enttäusche, da es zu weit gehe. Das Recht auf freie Meinungsäusserung, ein grundlegendes Menschenrecht, sei zu stark tangiert. Eine detaillierte Antwort darauf, wie Google nun vorzugehen gedenke, hatten die beiden noch nicht.
Das Video zur Hauptversammlung finden Sie hier:
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