NSA-Skandal setzt Cisco zu
Netzwerkausrüster Cisco hat seit der Enthüllung des NSA-Skandals mit Einbussen in Ländern wie China und Russland zu kämpfen. Trotz des Rückgangs bleibt der Chef aber optimistisch.
Cisco leidet unter den Folgen des NSA-Skandals. Der Netzwerkspezialist aus dem Silicon Valley hat im dritten Quartal Einbussen verkraften müssen. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,5 Prozent auf 11,5 Milliarden US-Dollar, der Gewinn ging um 12 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar zurück.
Schon im November warnte Cisco-Chef John Chambers die Aktionäre vor einem schwächeren Wachstum in Schwellenländern, darunter Russland und Brasilien und China. Laut Reuters halten sich viele chinesische Kunden mit Bestellungen zurück, seit die NSA-Spähaktionen bekannt wurden.
Trotz des Rückgangs übertrifft Cisco die Erwartungen der Analysten, die von einem Umsatz von 11,36 Milliarden Dollar ausgingen, wie Reuters berichtet. So stieg der Kurs des Cisco-Wertpapiers gestern nach Bekanntgabe der Zahlen um 7,2 Prozent auf 24,45 Dollar, schreibt das Wall Street Journal.
So gibt sich CEO Chambers auch entsprechend positiv und wird in einer Mitteilung wie folgt zitiert: "Unsere Finanzergebnisse haben unsere Erwartungen übertroffen". Der Netzwerkausrüster mache "klare Fortschritte auf dem Weg zurück zu Wachstum".
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