Erlös geht an Aktionäre

Sage trennt sich von Produktbereichen

Uhr | Aktualisiert
von George Sarpong

ERP-Anbieter Sage verschlankt sein Portfolio. Davon ist auch das in der Schweiz vertriebene Act! betroffen.

Guy Berruyer, Geschäftsführer der Sage-Gruppe, will das Unternehmen verschlanken. (Quelle: Sage Group)
Guy Berruyer, Geschäftsführer der Sage-Gruppe, will das Unternehmen verschlanken. (Quelle: Sage Group)

Die Sage Group veräussert sieben seiner Produktgruppen. Verkauft werden Bereiche, die das Unternehmen nicht zu seinem strategischen Kerngeschäft zählt, wie Sage Schweiz heute mitteilte. Dadurch will Sage auf weniger Produkte fokussieren. Der Hersteller verspricht sich davon mehr Wachstum. Der Verkauf ermögliche es den regionalen Verantwortlichen, sich auf die Wachstumsfelder in ihren Kernmärkten zu konzentrieren, erklärte Guy Berruyer, Geschäftsführer der Sage-Gruppe.

Sage Act! fällt weg

Von den sieben betroffenen Anwendungen gehörten vier zu den europäischen Tochtergesellschaften in Spanien und Frankreich: C&I, ATL, Automotive und Aytos. Drei weitere wurden durch Sage in Nordamerika vertrieben: Sales Logix, Nonprofit Solutions und Act!. Sage Act! sei das einzige der sieben Produkte, dass auch in der Schweiz angeboten werde.

Sage Schweiz will nun die betroffenen Partner und Kunden begleiten, um einen entsprechenden Übergang sicherzustellen.

Geld soll an Aktionäre fliessen

Der Verkaufswert aller Produkte beläuft sich auf insgesamt 93,4 Millionen Pfund. Davon werden 81,9 Millionen Pfund nach Abschluss der Vereinbarungen in Barmitteln an Sage gezahlt. Diese Summe wird anschliessend an die Aktionäre ausgeschüttet. Sage werde durch den Verkauf einen Verlust verbuchen, betonte das Unternehmen.

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