Datenschützer pfeift Postfinance zurück
Der eidgenössische Datenschützer Hanspeter Thür hat die Pläne von Postfinance durchkreuzt. Das Unternehmen wollte mit neuen Geschäftsbedingungen ein Überwachungssystem für Kontenbewegungen einführen.
Postfinance hat einen Rüffel vom eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) erhalten, wie aus einer amtlichen Medienmitteilung hervorgeht. Die Postbank kann ihre Kunden nicht wie geplant individuell bewerben.
Postfinance wollte ursprünglich das Zahlungsverhalten aller Kunden analysieren, wenn sie die neuen Geschäftsbedingungen schon akzeptierten. Die Pläne waren im vergangenen Herbst durch den Tagesanzeiger publik geworden. In einer Sachverhaltsabklärung kommt der Datenschützer nun zum Schluss, dass Postfinance-Kunden jederzeit die Wahl haben müssten, ob ihre Kontenbewegungen durchleuchtet werden sollen. Auch sollen sie unter den E-Finance-Einstellungen weiterhin wählen können, ob sie individuelle Werbung beim E-Banking eingeblendet bekommen möchten.
Desinformation kostet Wirtschaft rund 417 Milliarden US-Dollar
Effizienz frisst Datensouveränität – die Bilanz der Schatten-KI
NIST bearbeitet nur noch die dringendsten Cyber-Gefahren
Google soll Daten mit anderen Anbietern teilen
Back on-prem: Die Renaissance hybrider Sicherheitsarchitekturen
Airlock IAM as a Service - Sicherheit aus der Cloud
Apple erhält neuen CEO
Farbenprächtige Exoten
Die Schweiz führt mit KI-Spezialisten, aber nicht mit KI-Investitionen