Sage 50 Extra

Sage lanciert nächste Softwaregeneration

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von Christoph Grau

Sage hat seine Buchhaltungssoftware überarbeitet. Die Anwendung Sage 50 Extra soll Arbeitsabläufe optimieren. Das Programm ist nur noch als Abo erhältlich.

Das Zentralschweizer Softwarehaus Sage hat die nächste Generation seiner Buchhaltungssoftware vorgestellt. Sie trägt den Namen Sage 50 Extra und soll laut Medienmitteilung der "zukünftige Standard der Schweizer Buchhaltung" werden.

Die Lösung soll KMUs fit für die Zukunft machen, lässt sich Jean-Jacques Suter, CEO Sage Schweiz, in der Mitteilung zitieren. Sage 50 Extra biete "einfacherer Online-Zusammenarbeit mit dem Treuhänder und mit Echtzeitinformationen für fundierte Business-Entscheide", so Suter weiter.

Digitalisierung von Prozessen

Sage 50 Extra soll es ermöglichen, alle "relevanten Geschäftsprozesse ohne Medienbrüche digital abzubilden, mobil zu nutzen und deren Effizienz zu steigern", wirbt Sage für die Lösung. Dazu sollen sich Daten wie Geschäftsberichte, Bilanzen oder auch Erfolgsrechnungen digital austauschen lassen. Ein Treuhänder, der den Dienst abonniert, kann ihn seinen Kunden zur Verfügung stellen.

Zudem hat das Unternehmen mit "Sage Reports" und "Sage Customer View" zwei mobile Dienste entwickelt, die Kennzahlen und Kundendaten in Echtzeit anzeigen und auswerten sollen. Die Daten werden über die Cloud bereitgestellt.

Der manuellen Erfassung von Daten sagt Sage den Kampf an. Mit einem Dienst von Canon sollen sich Daten wie Adressen, Rechnungsbelege und Mehrwertsteuernummern über einen handelsüblichen Scanner direkt in Sage 50 Extra importieren lassen.

Die Software bietet zudem eine direkte Anbindung an das Handelsregister. Auch eine Bonitätsprüfung sei möglich. Mahnungen per E-Mail sollen direkt aus dem Programm heraus verschickt werden können. Laut Sage ist die neue Lösung nach dem Standard Swissdec 4.0 zertifiziert. Demnach können alle Lohnmeldungen elektronisch abgewickelt werden.

Neues Bezahlmodell

Sage 50 Extra wird in der Deutschschweiz am 15. Juni und in der Romandie am 13. Juli eingeführt. Für bestehende Kunden soll es spezielle Wechselangebote geben.

Die neue Software gibt es in den Modulen Buchhaltung, Handel und Lohn. Der Funktionsumfang unterteilt sich in die Linien Entry, Basic, Advanced und Expert. Die Linien Entry, Basic und Advanced werden für Buchhaltung und Lohn auch als Cloud-Version angeboten.

Auch das Bezahlmodell hat Sage überarbeitet. Sage 50 Extra wird es nur noch als Abo-Modell geben. Für die Einsteigerversion Entry stellt Sage 55 Franken im Monat in Rechnung. Funktionalle und mobile Weiterentwicklungen werden nur noch auf Basis von Sage 50 Extra durchgeführt. Auch werde das Neukundengeschäft auf diese Lösung ausgerichtet. Sage 50 wird aber weiter vertrieben, schreibt sage weiter.

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