Flaute im Security-Markt
Die Hersteller von Security-Appliances haben im EMEA-Raum zuletzt mehr Geräte abgesetzt. Allerdings ging der Umsatz zurück. Überdurchschnittlich gut entwickelte sich der westeuropäische Markt.
Das Geschäft mit Security-Appliances im EMEA-Raum ist im zweiten Quartal dieses Jahres schleppend verlaufen. Der Gesamtumsatz sank im Jahresvergleich um 0,2 Prozent auf 837,7 Millionen US-Dollar, wie IDC meldet. Dafür kletterten die Absätze der Hersteller um 4,0 Prozent auf 183'885 ausgelieferte Einheiten.
Die Analysten erwarten, dass der Markt bis 2019 jährlich im Schnitt um 6,3 Prozent auf ein Volumen von 4,6 Milliarden Dollar ansteigen wird.
Gutes Geschäft in Westeuropa
Der westeuropäische Markt legte gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent zu. Insgesamt wurden Geräte im Gegenwert von 646,8 Millionen Dollar verkauft.
Haupttreiber waren Unified-Thread-Management-Lösungen (UTM). Sie machten im Messzeitraum 56,5 Prozent aller Verkäufe aus. Besonders viele Geräte wurden nach Grossbritannien und Deutschland verkauft. Die Märkte bilden 45 Prozent des westeuropäischen Gesamtmarktes.
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