CE- und IT-Onlinehandel im Hoch
Der Schweizer Onlinehandel mit CE- und IT-Produkten hat sich in einer Umfrage zufrieden gezeigt. Auch im grenzüberschreitenden Vergleich schlägt sich die Branche wacker.
Ob sinkende Verkaufspreise oder Kaufkraftverluste ans Ausland: Der Schweizer Onlinehandel mit CE- und IT-Produkten zeigt sich von den aktuellen Entwicklungen wenig betroffen. Zumindest weniger als andere Branchen und definitiv besser als der stationäre Handel. Zu diesem Ergebnis ist die Blitzumfrage des E-Commerce-Report Schweiz unter 24 E-Commerce-Anbietern gekommen. Sie vereinen ein Umsatzvolumen von 3,2 Milliarden Franken.
Wie die Autoren der Umfrage, der Online-Zahlungsverarbeiter Datatrans und die Fachhochschule Nordwestschweiz, mitteilen, zeigt sich der CE- und IT-Handel online auch im grenzüberschreitenden Vergleich sehr leistungsfähig. Andere Branchen wie der lange zögerliche Modehandel beklagen dagegen eine drastisch verschlechterte Wettbewerbssituation.
Insgesamt entwickle sich der Onlinehandel aber in den meisten Branchen auch 2015 besser als die Branchenumsätze insgesamt. Zwar würden sich die Wachstumsraten abschwächen, manch ein Anbieter seine Ziele nicht erreichen. Doch die Mehrheit der Umfrageteilnehmer erwarte auch weiterhin wachsende Onlineumsätze - und zwar für Weihnachten und auch für das kommende Jahr. Fast zwei Drittel der Umfrageteilnehmer rechnet damit, dass der E-Commerce weitere Marktanteile gewinnt.
Voraussetzung dafür dürfte aber die Entwicklung des Eurokurses sein. Diese sei vor allem für den Medienhandel und die Modebranche von höchster Bedeutung. Den aktuellen Kurs von 1.10 Franken pro Euro sieht ein Drittel der befragten Unternehmen als kritische Grenze.
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