Das Smarthome scheint vielen zu teuer
Das Interesse an Smarthomes ist gross. Das zeigt eine Studie von GfK. Die Befragten zeigen aber Bedenken wegen Sicherheit und Kosten.
GfK hat sich nach dem Smarthome erkundigt. In einer Umfrage des Marktforschers gaben 65 Prozent der Teilnehmer an, sich für das Thema zu interessieren. An der Studie nahmen 1001 Personen über 14 Jahren aus Deutschland teil. GfK führte die Umfragte im Auftrag des Unternehmens EWE durch.
Der Hauptgrund, weshalb sich die restlichen 35 Prozent nicht für Smarthomes interessieren, sind die Kosten. 46 Prozent nannten diese als Grund. Auf die Nachfrage, ob eine klare Preiskommunikation die Bedenken verringern würde, antworteten nur 22 Prozent positiv.
39 Prozent der skeptischen Personen sorgen sich um ihre Privatsphäre und die Datensicherheit. Diese Bedenken verschwinden auch nicht, wenn die Anbieter die Daten auf zertifizierten Servern in Deutschland speichern. Das war bei 69 Prozent der Befragten der Fall. Am kritischsten waren hier die 14- bis 19-Jährigen und die über 50-jährigen Personen.
38 Prozent derjenigen, die sich nicht für Smarthomes interessieren, war nicht klar, wofür ein Smarthome gut sein sollte. Wurde ihnen ein konkretes Beispiel genannt, zeigten dann allerdings 71 Prozent der gleichen Gruppe Interesse. Das Beispiel lautete: "Stellen Sie sich vor, Sie verlassen das Zuhause und vergessen, das Fenster zu schliessen. Ein Sensor misst dieses Malheur und sendet eine Nachricht auf das Smartphone."
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