Smartwatch-Auslieferungen halbieren sich
Der Smartwatch-Markt ist um mehr als 50 Prozent eingebrochen. Schuld sind vor allem fehlende Neuheiten der grossen Hersteller. Die Apple Watch büsste stark ein.
IDC hat die Zahlen für die Smartwatch-Auslieferungen im dritten Quartal dieses Jahres vorgelegt. Den Zahlen der Analysten zufolgen brachen die Auslieferungen ein, von 5,6 Millionen auf 2,7 Millionen Einheiten im Jahresvergleich. Die entspricht einem Minus von 51,6 Prozent.
Als Hauptgrund für den Rückgang sieht IDC fehlende Neuheiten im Segment Smartwatches. Die neue Apple Watch kam etwa erst in den letzten beiden Wochen des Untersuchungszeitraums auf den Markt. Das Erscheinen der ersten Generation hingegen hatte vor einem Jahr das Wachstum massgeblich angetrieben. Auch die Samsung Gear S3 wurde zwar auf der IFA vorgestellt, aber noch nicht eingeführt. Zudem verschob Google die Veröffentlichung seines OS Android Wear 2.0. Die alles habe sowohl bei den Herstellern wie auch den Konsumenten zur Zurückhaltung geführt. Ausserdem habe sich laut IDC die Erkenntnis durchgesetzt, dass Smartwatches sich nur für einen vergleichsweise kleinen Kundenkreis eignen.
Viel Bewegung im Markt
Trotz massiver Einbussen konnte Apple seine Position als Marktführer verteidigen. Die Auslieferungen schrumpften um fast 72 Prozent von 3,9 auf 1,1 Millionen Einheiten. Apples Marktanteil sank von rund 70 auf 41 Prozent. Im Vorquartal verbuchte Apple bereits einen Absatz-Einbruch von 55 Prozent.
Garmin konnte seine Auslieferungen mehr als verdreifachen. 0,6 Millionen Einheiten gingen an die Händler. Dies entspricht einem Marktanteil von rund 20 Prozent. Samsungs Absatz blieb mit 0,4 Millionen Einheiten in etwa konstant.
Ebenfalls deutliche Einbussen verbuchten Lenovo/Motorola und Pebble. Der Rückgang betrug 73,3 beziehungsweise 54,1 Prozent. In dem relativ neuen Markt der Smartwatches gab es im dritten Quartal demnach viel Bewegung.
IDC unterscheidet Smartwatch und Basis-Wearable. Im Gegensatz zu Basis-Wearables unterstützen Smartwatches Apps von Drittanbietern, dies ist für IDC das entscheidende Kriterium.
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