Post plant kommerziellen Einsatz von Drohnen
Die Schweizerische Post startet einen Test für die kommerzielle Nutzung von Drohnen in der Logistik. Künftig sollen Lieferdrohnen den Austausch von Laborproben zwischen zwei Spitälern in Lugano übernehmen. Erste Testflüge finden in den kommenden Wochen statt.
Die Schweizerische Post plant den kommerziellen Einsatz von Drohnen. Zusammen mit dem Tessiner Spitalverbund EOC (Ente Ospedaliero Cantonale) und dem Drohnenhersteller Matternet startete die Post ein Logistikprojekt. Künftig sollen Lieferdrohnen den regelmässigen Austausch von Laborproben zwischen zwei Spitälern in Lugano übernehmen, teilt die Post mit. Die zwei luganesischen EOC-Spitäler, das Ospedale Italiano und das Ospedale Civico, sollen auf diese Weise schneller und effizienter Proben transportieren können.
Die Post geht davon aus, dass der regelmässige Drohneneinsatz zwischen den beiden Spitälern ab 2018 zum Alltag gehören könnte. Bis dahin muss die Drohne den Nachweis erbringen, dass sie alle Anforderungen bezüglich Sicherheit, Praxistauglichkeit und Zuverlässigkeit erfüllt.
Testflüge ab März
Zu diesem Zweck wird das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) ab Mitte März die Drohne und ihre Sicherheitskomponenten prüfen. Zudem finden die ersten Testflüge in Lugano statt, sofern das Wetter sichere Flüge zulässt.
Sobald die entsprechenden Bewilligungen vorliegen, wollen die drei Partner das Projekt an einem Medienanlass ausführlich vorstellen, wie sie in dem Communiqué schreiben.
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