Weko ermittelt gegen UPC
Die Wettbewerbskommission hat ein Verfahren gegen UPC eingeleitet. Der Telko soll gegen Kartellvorschriften bei den TV-Rechten für die Eishockeyübertragung verstossen haben. Swisscom klagte.
UPC soll gegen das Kartellrecht verstossen haben. Die Wettbewerbskommission (Weko) leitete ein Untersuchungsverfahren gegen den Telko ein, wie die Weko mitteilt. Es gebe Anhaltspunkte, dass UPC bei den TV-Rechten für die Schweizer Eishockeyliga seine Marktmacht missbraucht habe.
Die Weko reagiert damit auf eine Klage von Swisscom. Der Telko klagte, da UPC sich weigerte, die Übertragung der Eishockey-Spiele auf der eigenen Pay-TV-Plattform zu ermöglichen. Das Weko-Sekratariat hege den Verdacht, dass UPC eine marktbeherrschende Stellung einnehme und diese Marktmacht missbrauche, heisst es weiter. "Solche Exklusivrechte können eine marktbeherrschende Stellung begründen, die zu Gunsten von UPC missbraucht werden könnte. Dadurch könnten Konkurrenten von UPC im Plattformwettbewerb behindert werden", schreibt die Weko.
Die Untersuchung solle klären, ob UPC konkurrierenden TV-Anbietern ausserhalb des Kabelnetzes die Übertragung des Einshockeys vorenthalte. Im Sommer 2016 erwarb UPC die TV-Rechte von der Swiss Ice Hockey Federation für fünf Jahre, die ab der Saison 2017/2018 gelten.
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