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Ausfälle der IT-Infrastruktur behindern die Digitalisierung

Uhr | Aktualisiert

In 82 Prozent der Unternehmen weltweit sind die Datensicherungsprozesse unzureichend. IT-Ausfälle kosten Unternehmen im Schnitt 21,8 Millionen US-Dollar pro Jahr, ein Anstieg um 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei 66 Prozent der Unternehmen weltweit verzögern ungeplante System­ausfälle die Digitalisierung

(Quelle: Fotolia)
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96 Prozent der mittleren und grossen Unternehmen weltweit setzen auf eine Digitalisierung und sind bestrebt, mit innovativen Technologien ihre Geschäftsmodelle und -prozesse zu verbessern*. Dabei erwarten interne wie externe Anwender einen ununterbrochenen Zugriff auf Dienste, Apps und Daten, rund um die Uhr. Diese Erwartungen können viele Unternehmen heute allerdings nicht erfüllen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Enterprise Strategy Group (ESG) im Auftrag von Veeam Software. Für die Schweiz liegen die Zahlen von 2016 vor.

Gemäss Veeam Availability Report 2017 sehen 82 Prozent der Unternehmen weltweit (Schweiz 2016: rund 50 Prozent) eine Verfügbarkeitslücke zwischen den Erwartungen der Anwender auf ungehinderten Zugang zu Daten und Anwendungen, und den Services, die IT-Abteilungen aktuell bereitstellen können. Diese Lücke kostet Unternehmen durchschnittlich 21,8 Millionen US-Dollar (zirka 21,6 Millionen Franken) pro Jahr.

IT-Ausfälle gefährden Digitalisierungsinitiativen

Zum sechsten Mal wurden für den Veeam Availability Report 2017 über 1000 IT-Führungskräfte in 24 Ländern befragt. 70 Prozent der Befragten sehen Verfügbarkeit, also den unterbrechungsfreien Zugang zu IT-Services, als zentrale oder wichtige Voraussetzung für die digitale Transformation. Gleichzeitig haben 66 Prozent den Eindruck, dass ungeplante IT-Ausfälle aufgrund von Hacker-Angriffen, Infrastruktur- und Netzwerkausfällen sowie Naturkatastrophen ihre Digitalisierungsinitiativen und Innovationen behindern. Obwohl diese Initiativen laut 70 Prozent der Befragten von hoher Bedeutung für Management und Fachabteilungen sind, stecken 45 Prozent der Unternehmen erst in der Planungs- beziehungsweise Anfangsphase.

IT-Ausfälle kosten Geld und Vertrauen

Durchschnittlich 85 Minuten lang steht ein Server bei einem ungeplanten Ausfall still. In der Schweiz lag dieser Durchschnittswert bei «nur» 30 Minuten. Trauriger Spitzenreiter ist Indien mit fast 7 Stunden pro Ausfall.

Der Veeam Availability Report 2017 offenbart einmal mehr die steigenden Kosten, die Unternehmen durch ungeplante Systemausfälle entstehen. Diese betrugen 2016 durchschnittlich 21,6 Millionen Franken pro Unternehmen (21,8 Millionen US-Dollar)**; 2015 lag dieser Wert noch bei 16 Millionen US-Dollar jährlich.

Allerdings ist den Befragten klar, dass Ausfälle und Datenverluste auch Auswirkungen haben, die sich nicht genau beziffern lassen. In der Schweiz ist dieses Bewusstsein offenbar besonders gross: 53 Prozent beobachten sinkendes Kundenvertrauen (Schweiz 2016: 90 Prozent), 40 Prozent weltweit sehen die Marke beeinträchtigt (Schweiz 2016: 57 Prozent). Als interne Auswirkungen gaben 38 Prozent der Befragten an, dass sie einen Verlust des Mitarbeitervertrauens beobachten. In der Schweiz lag dieser Wert 2016 bei 77 Prozent. Bei 31 Prozent der Unternehmen wurden Ressourcen von geschäftskritischen Projekten abgezogen, um die Auswirkungen der IT-Ausfälle zu beheben.

Wunsch und Wirklichkeit erzeugen "Protection Gap"

77 Prozent der Befragten sehen in ihrer IT-Organisation zudem die Gefahr einer sogenannten Protection Gap, einer Datensicherungslücke. Diese entsteht, wenn die Zeitfenster für die Datensicherung grösser sind, als der maximal tolerierbare Datenverlust. Im weltweiten Durchschnitt gaben Unternehmen an, dass sie bei geschäftskritischen Anwendungen ein "Verlustzeitfenster" von 72 Minuten akzeptieren könnten. Gleichzeitig räumen die IT-Verantwortlichen ein, dass zwischen den entsprechenden Sicherungsprozessen aber derzeit 127 Minuten liegen, also fast eine Stunde mehr.

Die Ergebnisse verweisen zudem auf eine Zunahme der Ausfälle gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent, was zeigt, dass das Problem immer grössere Ausmasse annimmt. Unternehmen können sich ein Zögern nicht länger leisten und müssen ihre Planung und Umsetzung von modernen Verfügbarkeitslösungen beschleunigen, um eine zuverlässige und schnelle Wiederherstellung zu gewährleisten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.veeam.com/de

* Quelle: ESG Research Report, 2017 IT Spending Intentions Survey, March 2017

**  Die durchschnittliche Grösse der befragten Unternehmen liegt bei 7500 Beschäftigten.

Webcode
DPF8_46831

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