Post erweitert Drohnentests in Lugano
Die Post ist mit den Drohnen-Testflügen in Lugano zufrieden. Daher beginnt nun die zweite Testphase. In dieser sollen nun Medikamente und Laborproben per Drohne transportiert werden.
Seit März dieses Jahres fliegen Drohnen zwischen den Luganer Spitälern Ospedale Italiano und Ospedale Civico. Die Spitäler sind etwa einen Kilometer Luftlinie voneinander entfernt. Am Projekt beteiligt sind die Schweizerische Post, der Spitalverbund EOC und der Drohnenhersteller Matternet. In einer ersten Phase testeten die Akteure die Sicherheit und Fluggenauigkeit der Drohnen. Diese Tests wurden erfolgreich abgeschlossen. Mehr als 100 autonome Flüge wurden zwischen den Spitälern durchgeführt, wie die Post mitteilt.
Nun startet die zweite Testphase. In dieser sollen erstmals Medikamente und Laborproben zwischen den Spitälern per Drohne ausgetauscht werden. Für den Transport verfügt die Drohne über eine Sicherheitsbox, damit die Transportvorschriften für biologische Stoffe eingehalten werden können. Die maximale Traglast beträgt zwei Kilogramm. Noch werden die Drohnen manuell beladen. In Zukunft soll dies eine vollautomatisierte Logistikstation von Matternet übernehmen. Ziel der Partner sei es, den regulären, vollautomatisierten Drohnentransport im Sommer 2018 aufzunehmen.
Die Drohnen erfüllen laut der Post besondere Sicherheitsanforderungen. Wichtige Sensoren sind etwa in zweifacher Ausführung verbaut. Zudem sind die Drohnen mit dem Kollisionsschutzsystem "FLARM" ausgestattet. Dieses macht die Drohnen für andere Luftflugzeuge sichtbar. Bei einem kompletten Ausfall der Elektronik wird ein Fallschirm ausgelöst. An diesem soll die Drohne sicher zur Erde gleiten.
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