Urs Bucher verlässt Amazee Labs
Urs Bucher hat seinen Rücktritt als CEO von Amazee Labs angekündigt. Grund sind Meinungsverschiedenheiten mit dem Verwaltungsrat. Bucher will nun zunächst eine Auszeit nehmen.
In einem Mail hat Urs Bucher seinen Rückzug als CEO von Amazee Labs bekanntgegeben. Als Grund nennt er "unterschiedlichen Ansichten zwischen Verwaltungsrat und CEO". Bereits in der vergangenen Woche habe er seinen Schreibtisch geräumt und sei nicht mehr in der Firma tätig gewesen. Seit dreieinhalb Jahren leitete er die Geschäfte des Unternehmens und sass auch im Verwaltungsrat der Amazee Holding ein.
Die nächsten drei Monate wolle Bucher eine Auszeit nehmen. Die Zeit wolle er mit seiner Familie und Freunden verbringen. Auch Reisen sind geplant, wie dem Mail weiter zu entnehmen ist. "En brèf: ich habe und nehme mir Zeit für Dinge, die mir wichtig sind", schreibt Bucher. In der Zwischenzeit der Amazee Holding wolle er überlegen, was er ab Februar 2018 machen wolle.
Auf Anfrage bestätigte Stefanie Hetjens, Head of Operations bei Amazee Labs, die Meldung. Amazee Labs und Bucher hätten sich in "gegenseitigem Einverständnis und freundschaftliche" zum 1. November getrennt, sagte sie.

Stefanie Hetjens, Head of Operations bei Amazee Labs. (Source: Amazee Labs)
Die Amazee-Gründer Diana Gerhardt und Gregory Gerhardt übernehmen in der Zwischenzeit die Leitung von Kapstadt in Südafrika aus, wie Hetjens weiter sagte. Hetjens führe die lokalen Geschäfte in der Schweiz stellvertretend. Aktuell suche Amazee Labs nach einem Nachfolger für Bucher.
Schweizer KI Apertus und Protons KI-Assistent Lumo spannen zusammen
KI-Souveränität ist für viele Länder eine Illusion
LLB reduziert Aufwand für Risikoauswertungen um 90 Prozent
Filme vs. Realität
Wie KI den Entwicklungsprozess statt nur den Code verändert
KI-Ausgaben in Europa steigen bis 2030 auf 470 Milliarden US-Dollar
Photovoltaikanlagen der Schweiz stellen systemrelevantes Risiko dar
Ruag will bis zu 25 IT-Stellen abbauen
Mehr als ein Supercomputer